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Hohe Gefahr durch Smartphone am Steuer

 

Unachtsamkeit und Ablenkung waren 2016 die häufigsten Unfallursachen auf Österreichs Straßen. Das Smartphone sorgt für die meiste Ablenkung – mit verheerenden Gefahren, wie UNIQA Österreich betont.

Einer Erhebung zufolge verwenden in Deutschland 55% der Autofahrer ihr Handy zumindest hin und wieder am Steuer. Die Smartphone-Nutzung war mit Abstand die häufigste Ablenkungsart. Häufigste Gründe das Smartphone in die Hand zu nehmen, sind eingehende SMS oder WhatsApp-Nachrichten. Gut ein Drittel aller Autofahrer liest sie zumindest hin und wieder während der Fahrt. Ein Viertel nimmt eingehende Anrufe ohne Freisprecheinrichtung an. Jeder Fünfte tippt selbst Nachrichten und jeder Sechste ruft ohne Freisprecheinrichtung jemanden an.

 

Handynutzung wie Sekundenschlaf

Am Handy tippen ist ungefähr so, als würde der Autofahrer während der Fahrt für ein paar Sekunden die Augen schließen – und diese Gefahr zweifelt wohl kaum jemand an. Wer bei 50 km/h drei Sekunden auf das Mobiltelefon statt auf die Straße schaut, ist in dieser Zeit fast 42 Meter im Blindflug unterwegs. Bei fünf Sekunden sind es schon fast 70 Meter.

 

(Artikel aus: Asscompact.at - Hohe Gefahr durch Smartphone)

 

 

Altersvorsorge: Staat hat in Österreich europaweit größte Rolle

 

In Österreich spielt der Staat bei der Altersvorsorge eine größere Rolle als in anderen europäischen Ländern. Drei Viertel des Konsums im Alter werden durch staatliche Transfers finanziert, zeigt ein internationales Forschungsprojekt, dessen Ergebnisse bei einer Konferenz in Wien präsentiert wurden.

 

Die Forscher untersuchten altersspezifisch Einkommen und Konsum sowie ökonomische Transfers zwischen Generationen und Altersgruppen in 25 europäischen Ländern. Zu den wichtigsten Transfers zwischen Generationen zählen Leistungen, die Eltern für ihre Kinder erbringen, staatliche Pensionen sowie Leistungen des Gesundheits- und Bildungssystems. Um diese zu erfassen, wurden ökonomische und demographische Daten verknüpft und sogenannte „Nationale Transferkonten“ für die einzelnen Länder erstellt.

 

 25– bis 60-Jährige erbringen die meisten Transferleistungen

 

 Erstmals wurden dabei neben staatlichen auch private Transfers berücksichtigt: Geld- und Sachleistungen wie Wohnen und Essen, aber auch im Haushalt durch unbezahlte Arbeit erstellte Dienstleistungen wie Kinderbetreuung, Pflege, Kochen und Reinigung. Die Analyse zeigt, dass die Bevölkerung zwischen 25 und 60 Jahren den größten Teil der gesamten Transferleistungen erbringt – sowohl jene zu Kindern als auch zu Älteren.

 

 Wenig private Vorsorge in Österreich

 

Ermittelt wurde auch, wie die Differenz zwischen Konsum und Arbeitseinkommen im Alter – das sogenannte „Lebenszyklus-Defizit“ – durch staatliche Transfers und vermögensbasierte Altersvorsorge finanziert wird. In Österreich ist dabei der Anteil staatlicher Zuwendungen europaweit am höchsten. Hierzulande werden drei Viertel des Konsums im Alter durch staatliche Transfers finanziert. In Großbritannien oder Deutschland funktioniert die Altersvorsorge stärker über Vermögensbildung – etwa über private und betriebliche Ansparsysteme für die Pensionen sowie private Ersparnisse bzw. Veranlagungen. In den beiden Ländern wird über die Hälfte des Konsums im Alter durch vermögensbasierte Altersvorsorge finanziert.

 

In Österreich setzt man in geringerem Ausmaß auf eigene Vermögensbildung zur Vorsorge. Die Folge laut Studie: Durch die zentrale Rolle bei der Altersvorsorge seien die Auswirkungen der Bevölkerungsalterung auf das staatliche Transfersystem in Österreich gravierender als etwa in Großbritannien.

 

Die Anpassungen staatlicher Zuschüsse ist erforderlich !

(Textausschnit aus dem Artikel des Asscompact Newsletters vom 21.11.2017)

 

 

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